Am Freitag war es endlich so weit: Das Gartenhaus wurde geliefert!!! Wir waren mega aufgeregt ob die Anlieferung klappen würde und welche Qualität das Holz haben würde. Beides hat uns nicht enttäuscht. Aber der Reihe nach.
Das Haus wurde auf drei riesigen Paletten von einem 40-Tonner LKW angeliefert. Da dieser gar nicht in den Weg am Garten rein gekommen wäre, hatten wir uns lange den Kopf darüber zerbrochen, wie wir das hinbekommen würden. Die Rettung kam dann über unseren Freund Tobias, der eine große Firma in Oberhausen hat, wo es nicht nur sehr viel Platz sondern auch Gabelstapler und kleiner LKWs gibt. Er hat uns angeboten, das Haus dort hin liefern zu lassen und es dort auf einen seiner Containerwagen umzuladen, sodass er es dann in den Garten liefern würde. Wir können nicht in Worte fassen, wie sehr uns das alles erleichtert hat und sind super froh, dass das so geklappt hat. Tobias´ LKW war immer noch sehr groß, aber sein professionelles Auge hat direkt eingeschätzt, dass er damit den Weg bei uns durch kommt und er behielt Recht (auch wenn es trotzdem noch sehr knapp in den Kurven war).


Bevor Tobias kam, haben wir die erste Pallette schon selbst mit einem kleineren Wagen von Tobias rüber gefahren, denn es passte nicht alles in den Container.

Dank zusätzlicher Hilfe von Jörg und Fynn aus dem Dojo war alles recht schnell ausgeladen. Im Garten standen dann erst Mal mehrere große Haufen Holz in unterschiedlichen Größen und Längen rum und wir freuten uns schon auf das Teilesuchen und Tetris spielen am kommenden Tag.

Am Samstag hatten wir dann nochmal Hilfe von Jörg und so gingen die beiden Männer früh ans Werk um das Haus aufzubauen. Sehr schnell zeigte sich, dass die Balken wirklich total präzise zugeschnitten waren und super ineinander passten. Teilweise sind die Balken fast sechs Meter lang und passten trotzdem exakt ineinander. Der Aufbau der Wände inklusive der Fenster ging dann wirklich schneller als erwartet (obwohl immer wieder die richtigen Teile aus den Holzhaufen gesucht werden mussten). An dieser Stelle möchten wir deshalb auch den Hersteller Lugarde erwähnen, mit deren Service und eben auch der Qualität das Hauses wir wirklich happy sind und waren.





Während die Männer mit dem Hausbau beschäftigt waren, habe ich mich noch ein bisschen um den Gemüsegarten-Teil gekümmert. Der Zaun geht jetzt weiter und es gibt jetzt ein Rankgerüst, an das sich von beiden Seiten jeweils eine männliche und eine weibliche Mini-Kiwi-Pflanze anlehnen. Auch ein paar vorgezogene kleine Stockrosen konnte ich schon an den Zaun pflanzen.

Am Sonntag sollte es dann locker flockig weiter gehen mit dem Dach. Das war dann allerdings nicht mehr so einfach wie am Samstag und ging deutlich langsamer voran. Es galt, den Dachfirst und die sechs Meter langen Dachbalken aufzubauen, was zu zweit nicht ganz einfach war. Decken konnten wir das Dach dann an dem Tag auch nicht mehr, aber Richtfest konnten wir schon feiern.


Ab Mitte der Woche soll das Wetter schlechter werden, deshalb wurde das Häuschen vorerst mit Folien abgedeckt. Je nach Wetterlage wird dann das Dach so schnell wie möglich mit einer ersten Lage Bretter gedeckt. Darauf kommt dann eine dünne Isolierung und vorraussichtlich Trapezbleche. Wenn das Dach fertig ist, kommt dann noch der Boden dran, der ebenfalls isoliert werden soll. Parallel dazu werden wir Grundierung und Lasur (außen grau, innen weiß) auftragen. Die eigentliche Gartenarbeit wird also in den kommenden Wochen reduziert (abgesehen vom Einsäen und Vorziehen der Gemüsepflanzen), denn das Haus wird die meiste Arbeit sein.











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Sonja
"Und es wird fast jeden Tag noch ein bisschen mehr, was sich verändert. ..."
Sonja
"Vor zwei Wochen hatten wir an einem Tag Rehe, Igel und Glühwürmchen im ..."
Sonja
"Die Waschmaschinen-Erdmiete hatten wir uns tatsächlich auch überlegt als Lager für Wurzelgemüse im ..."