Bei schönstem Sonnenschein wurden heute die ersten Stämme für die Totholzhecke am oberen Grundstücksrand gesetzt. Wir verwenden dafür erst mal alles, was wir so auf dem Grundstück finden, also z.B. die Stämme der gefällten Thuja und der Weide, die leider weichen mussten. Totholz haben wir ja in großen Mengen, die ersten Meter der Hecke sind also kein Problem. Eine Totholzhecke ist eine super Sache für ganz viele Tiere und nebenbei noch ein sofortiger, günstiger Sichtschutz.
Während Peter mit der Hecke beschäftigt war, habe ich geschätzt satte 50 m2 Brombeeren gerodet. Ich komme mit der Elektrosense immer besser klar und schneller voran, sodass die anfangs riesig scheinende Fläche langsam ihren Schrecken verliert. Wir haben heute geschätzt, dass wir jetzt schon ca ein Viertel der gesamten Brombeerfläche beseitigt haben. Zumindest oberirdisch. Von der unteren Grenze aus sieht es jetzt ganz anders aus als vorher, die Brombeerflächen sind nun „nur“ noch links und vor allem rechts und oben an der Grundstücksgrenze.
Jetzt tritt auch die Topografie des Geländes zutage, also Stellen wo es flacher oder steiler ist. So zeigte sich heute die Fläche, die sich für den geplanten Gartenteich vor der zukünftigen Hütte anbieten wird. Es fehlt uns nicht an Inspiration und Ideen!

Nachdem jetzt eine recht große Fläche freigelegt ist, werden wir nun anfangen den Boden an diesen Stellen umzugraben und Wurzeln zu beseitigen. Direkt im Anschluss werden wir dann Gründüngung einsäen, um den nachwachsenden Brombeeren direkt das Licht zu nehmen und den Boden weiter zu verbessern. Das machen wir mit Phacelia („Bienenfreund“ – bildet extrem schnell einen dichten Bewuchs und blüht wunderschün und schnell) und Lupine (wuzelt sehr tief und lockert dadurch den Boden schön auf). Das müssen wir auf das Wetter abstimmen und bei angekündigtem Regen machen, da wir ja noch kein Wasser auf dem Grundstück haben. Einige von euch haben angekündigt, dass sie gerne mal einen Tag mithelfen möchten – wer das tatsächlich machen mag, kann dann bald zum Einsatz vorbei kommen, denn beim Umgraben können wir jede Hilfe brauchen 🙂
