In den letzten Tagen hatten wir zum ersten Mal willkommene Hilfe im Garten und sind dadurch echt toll voran gekommen. Sechs Hände arbeiten einfach schneller als vier. Und so ist unsere Totholzhecke schon gut 1,8m hoch und ca zehn Meter lang. Wir haben in ihr unglaublich viel Schnittgut unterbringen können, das sich vorher in der Zone des Grauens befand, deren Masse dadurch nun beachtlich geschmlozen geworden ist. Das erspart uns viele Fuhren zum Grünschnittplatz. Die Hecke ist außerdem ein wichtiger Lebensraum für Vögel, Igel und andere Tiere, ersetzt einen Zaun (da kommt keiner durch!) und ist noch dazu kostenlos. Quasi eine Win-win-win-Hecke.

Zusätzlich hat Peter eine erste Test-Fläche umgegraben und schon mal von den gröbsten Brombeerwurzeln befreit. Dort haben wir nun probeweise Phacelia eingesät. Wasser zum Angießen haben wir noch keins, aber in den kommenden Tagen soll es regnen und unsere Erde ist direkt unter der Oberfläche schön feucht. Mal sehen ob das reicht.

Auf dem Nebengrundstück (das seit ca 20 Jahren verwildert und in einem noch schlimmeren Zustand ist als unseres war) haben wir zwischen abgeladenem Schnittgut ein paar Fingerhutpflanzen erblickt. Diese haben wir kurzerhand ausgegraben und in das neu angelegte Beet gesetzt. Abgesehen von den beiden Farnen von Birgit/Thorsten sind dies die ersten von uns gesetzten Pflanzen. Jetzt können wir also ganz offiziell von einem Garten sprechen!

Dort wo die Flächen jetzt frei sind, kommen immer mehr Pflanzen nach, die sich selbst angesiedelt haben. Neu dazu gekommen sind z.B. Gundermann und Vergissmeinnicht. Und auch rund um unseren Garten herum blüht jetzt vieles, sodass schon die Anfahrt allein hindurch zwischen Pflaumen- und Kirschbäumen, Löwenzahn, Gänseblümchen, etc. eine Freude ist.
Volker sagt:
Die Hecke sind cool aus, macht Sinn, ist umweltfreundlich und viele Tiere werden sich daran erfreuen.. Klasse.
4. Mai 2021 — 6:28
Sonja sagt:
Gestern hat es hier ziemlich gestürmt, mal sehen ob sie noch steht 😀
5. Mai 2021 — 8:24