Nur die Harten kriegen ´nen Garten

Pieksige Biester

Diesteln sind toll für Vögel und blühen schön. Breiten sich aber auch schnell und gerne aus, sodass man ihnen ab und an Einhalt gewähren muss. Im unteren, feuchten Teil des Grundstücks stehen bereits einige davon, vor allem Ackerkratzdiesteln. Ihre Dezimierung war heute mein Programmpunkt. Was die Brombeeren nicht geschafft haben (durch die dicken Schweißerhandschuhe zu pieksen) ist ihnen gelungen. Dafür gibt es meinen Respekt. Ein paar der Diesteln durften natürlich aber auch bleiben und wir freuen uns auf ihre Blüten (die dann direkt abgeschnitten werden wenn sie verblüht sind).

Zwischen den Diesteln (und den Brennesseln, die jetzt kräftig sprießen – Zeigerpflanzen für nährstoffreichen Boden) finden sich immer mehr Pflanzen, die nun nachkommen. Das Immergrün (siehe Bild ganz oben) erholt sich nach der Brombeerrodung gut und der am vergangenen Wochenende umgesetzte Fingerhut fühlt sich offensichtlich am neuen Platz sehr wohl. Von der eingesäten Gründüngung sieht man noch nichts, aber es regnet ja auch erst seit vier Tagen, das kommt bestimmt noch.

Vergissmeinnicht
Hasenglöckchen (?)
Jede Menge Wurmfarn und Gundermann finden sich im Schatten der Weiden.

Peters heutiges Projekt war ein erstes Abstecken des zukünftiges Teichs. Er soll irgendwann vor unserer Hütte, direkt im Anschluss an die Terrasse, angelegt werden. Durch die Hanglage, auch wenn sie nicht sehr stark ist, gilt es hier einiges zu beachten und den Bau gut zu planen. Wir haben schon ein paar Ideen, wie wir das umsetzen wollen, auch wenn der Bau natürlich noch ein bisschen auf sich warten lassen muss.

Größe, Form und Wasserspiegel des Teichs in der Planung
Die ausgehobene Erde ist ein Traum. Schön lehmig und nach dem ganzen Regen ordentlich feucht, aber ohne Staunässe. Die Farbe (dunkelbraun im Oberboden, lehmig helbbraun/gelblich im Unterboden) kommt auf dem Foto schlecht zur Geltung.

Heute haben wir auch Licht und Schatten am Nachmittag beobachtet und festgestellt, dass ein nicht unwesentlicher Teil des Grundstücks trotz der Södostlage nicht den ganzen Tag voll in der Sonne liegt. Das kommt vor allem durch die Bäume, die sich bereits auf dem Grundstück befinden und ist prima. Vor allem für den Teich, denn der lag schon um 16:30 Uhr nicht mehr in der Sonne, was für die Entwicklung des Teichklimas bzw der Wasserqualität viel günstiger ist, als wenn er den ganzen Tag voll in der Sonne steht.

Für morgen steht die Pflege der Wiese unten auf dem Programm (alte Stängel und trockenes Gras abharken), die weitere Dezimierung der Zones Grauens (Baumstämme klein sägen und am Rand der Wiese einen Totholzhaufen für Käfer, etc. damit bauen) und Besuch bekommen (von einer Freundin mit ihrem Sohn).