Die letzten zwei Wochen kam der Garten zeitlich etwas kürzer weg, weil Peter in den letzten Wochen des Schuljahres viel mit Prüfungen zu tun hatte. Trotzdem verändert sich nun viel strukturell:
Montag letzter Woche wurden uns acht Tonnen Grauwacke (Felsen) geliefert, mit denen wir diverse Trockenmauern im Garten anlegen möchten. Allen voran oben die Stützmauer, um den PKW Stellplatz anschütten (und dann den Zaun ziehen) zu können. Die Grauwacke kommt aus einem nahe gelegenen Steinbruch für Naturstein und wird nicht das letzte Material sein, dass wir dort bestellt haben. Die Lieferung war pünktlich, die Steine sehen ganz toll aus und der Fahrer war total freundlich.

Ricardo hatte sich als junger, kräftiger Mann bereit erklärt, mir nach der Anlieferung dabei zu helfen, eine este Menge der Steine per Schubkarre nach unten auf das Grundstück zu fahren. Drei Stunden später war etwa die Hälfte der Steine unten. Damit wird dann später am Häuschen und am zukünftigen Teich terrassiert.

Die andere Hälfte blieb oben, da Peter damit die Stützmauer für den PKW Stellplatz bauen wollte. Das hat er diese Woche umgesetzt und die Mauer sieht genau so schön aus, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Hier der Bau (über zwei Tage hinweg) als Fotostrecke:
Tipps dazu, wie man eine Trockenmauer richtig baut, hat Peter sich von seinen GaLaBau-Kollegen und aus diversen Gartenbüchern geholt. Damit so eine Mauer nicht einstürzt, müssen ein paar Dinge beachtet werden (Drainage dahinter mit Schotter und Drainagerohr, leichte Neigung nach hinten, Ankersteine in den Hang hinein, etc.), aber wir sind nun guter Dinge, dass die Konstruktion hält.
Zwischen und auf die Steine kommen nun trockenheitliebende Polsterpflanzen, davor eine gute Reihe Lavendel, ebenfalls in magerem, trockenem Boden mit Schotteranteil. Ich denke da z.B. an Heidenelken, Mauerpfeffer, Gipskraut und Blutstorchenschnabel. Meine Tätigkeit beschränkt sich gerade auf das Heraussuchen der passenden Pflanzen (leider musste ich feststellen, dass ich wohl für das Tragen schwerer Felsen vielleicht doch ein bisschen zu alt bin…).
Seit einer Woche stehen auf unserem Balkon auch schon viele Pflanzen für die ehemalige Zone des Grauens bereit, die von der Gärtnerei unseres Vertrauens (Strickler in Alzey) geliefert wurden, und warten darauf eingepflanzt zu werden. Sie werden noch ein paar Tage warten müssen.