Wer denkt, nun müsse es doch so langsam mal Schluss sein mit den Brombeeren, hat weit gefehlt. Auch wenn ich mit dem Entfernen der Wurzeln stetig voran komme (derzeit machen wir Arbeitsteilung: Peter kümmert sich um das Fundament, ich um das Gärtnerische), ist noch immer viel Fläche übrig, die von den fiesen Kabeln im Boden befreit werden muss. Heute habe ich mich dem Areal um die Mirabelle gewidmet, das genau wie der Apfel eine Untersaat mit Kräuterrasen bekommen sollte. Damit bin ich auch fertig geworden und wieder bleibt zu hoffen, dass die Saat angeht und die Vögel nicht direkt alles wegfressen.
Um letztere abzulenken haben wir nun auch eine Futtersäule aufgehängt (die wahrscheinlich in der Eiche hängend noch nicht ganz Mäuse-sicher ist, demnächst muss ein Schäferstab her, an dem die Nager nicht hochklettern können). Mal sehen ob das funktioniert. Wir haben ein Rotkehlchen, das uns ständig besucht und sich nun hoffentlich an den Saaten in der Säule einen guten Winterspeck anfressen kann.

Während einerseits die Vögel gefüttert werden, möchten wir die Wühlmäuse andererseits ja lieber vertreiben. Die Buttersäure scheint stellenweise zu funktionieren, an anderer Stelle aber völlig ignoriert zu werden. Deshalb greifen wir neben den olfaktorischen nun auch zu akustischen Waffen: Wühlmaus-Scheuchen! Glücklicherweise trinkt mein Mann ja auch gerne mal Dosenbier. Die leeren Dosen werden, an Metallstäbe gebunden und tief in den Boden gesteckt, angeblich zum akustischen Albtraum der Wühlmäuse und sollen diese mit dem ständigen Scheppern vertreiben. Wir werden sehen ob das was bringt.

Zwischendrin habe ich mich auch mal wieder um die Wiese unten gekümmert und dort mal wieder Disteln und Brennesseln entfernt. Diese werden immer weniger, da sich offensichtlich der gesäte Kräuterrasen gut entwickelt, was man am satten Grün sehen kann und auch daran, dass sich bereits viel mehr Pflanzenarten in der Wiese finden. Mittlerweile blüht dort sogar schon das ein oder andere. Die Arbeit mit den Disteln/Nesseln hat sich offensichtlich gelohnt und wir freuen uns, wie schön grün es dort jetzt schon aussieht.


Peter ist wie schon erwähnt nach wie vor am Fundament beschäftigt und kommt dort gut voran. Die benötigten Ausschachtungen sind vorgenommen und nun kann es eigentlich mit dem Auffüllen und Stampfen der Lage Frostschutz-Schotter los gehen. Diese wird am kommenden Mittwoch geliefert. Zehn Tonnen Schotter und Kies für das Fundament. Was übrig bleibt, wird von mir dann für das Anlegen eines Magerbeetes verwendet.

Die Tage wenn wir nicht im Garten sind, vertreibe ich mir derzeit mit Nähen. Im Keller steht ein älteres Schlafsofa, das einen verblichenen, roten Bezug hat der uns nicht mehr gefällt. Diesen habe ich abgenommen, aufgetrennt und auf einen wunderbar weichen Breitcord-Möbelstoff übertragen. Die Polsterkissen sind bereits fertig und der Bezug des Rahmens ebenfalls fast. Zukünftig soll das Sofa dann vor dem Öfchen im Haus stehen und ggf. als weitere Schlafgelegenheit dienen.

Volker sagt:
Siehste mal, sogar Dosenbier hat gute Seiten. Das hätte ich nicht gedacht. Schepper, schepper. Hoffentlich scheppert Peter nicht, wenn er zuviel davon trinkt. Ha! Wie wäre es mit einer Dosen-Schepper-Studie? Prost!
22. November 2021 — 20:11
Sonja sagt:
😀 😀 😀
10. Dezember 2021 — 13:18