Da das Wetter in den letzten Wochen meist regnerisch war, haben wir uns in dieser Zeit hauptsächlich der Gartenplanung gewidmet. Ideen hatten wir ja schon viele, diese aber noch nicht in eine Struktur gebracht.
Dann stieß Peter auch noch zufällig über ein wirklich supertolles Video von Jonas Gampe zum Thema Permakultur, das uns beide sofort sehr angesprochen hat (kann man hier ansehen). Nicht nur sind die Prinzipien der Permakultur quasi Aikido im Garten/Landbau, sie passen auch sehr gut zu allem, was ich bisher über Naturgärten gelesen habe.
Derart angefixt haben wir uns dann direkt das Buch „Permakultur im Hausgarten“ von Jonas Gampe besorgt, das wirklich eine super Sache ist. Gampe plant und legt Permakulturgärten an und ist richtig mit Herzblut bei der Sache. Er beschreibt in diesem Buch wunderbar, wie Permakultur funktioniert und gibt klare Ideen dazu, wie man die Anlage eines Gartens Schritt für Schritt plant. Dazu gehört erst mal, sich über Ressourcen und Begrenzungen des Gartens klar zu werden und dann zu überlegen, welche Elemente man in seinem Garten tatsächlich haben möchte (und vor allem: zu welchem Zweck). Auch eine Bestandsaufnahme des Gartenklimas (Wo ist es windig? Wo ist Sonne, Halbschatten oder Schatten? Wie ist der Boden in den unterschiedlichen Regionen beschaffen?) ist Teil der Planung.
Das klingt natürlich alles sehr logisch, also haben wir uns mal dran gesetzt und das alles gesammelt und aufgeschrieben. Anschließend haben wir dann den Garten vermessen und einen maßstabsgetreuen Plan gezeichnet, mit allem, was im Garten schon drin ist und bleiben soll. Auf diesem Plan können wir nun ebenfalls maßstabsgetreue Elemente hin und her schieben. Durch gute Planung lassen sich hoffentlich ein paar Arbeiten reduzieren, weil man ein paar Fehler vermeidet oder Dinge nicht doppelt und dreifach baut, weil sie dann doch an anderer Stelle besser sind.
Herausgekommen ist ein erster Plan, der uns im Moment erst mal gut gefällt. Wir werden sicher noch ein bisschen hin und her schieben, aber wir haben jetzt schon mal ein Bild im Kopf und das Große Ganze nimmt mehr Gestalt an.
