Nur die Harten kriegen ´nen Garten

Wir sind ausgestattet!

Auf unserer Baustelle gibt es endlich alles was man braucht: eine Kiste Wasser und eine Kiste Bier im Geräteschuppen! Da fällt die Arbeit gleich ein bisschen weniger schwer. Weitere Arbeitserleichterung finden wir in den Geräten, die wir heute von Familie Stein bekommen haben. Ein ganz, ganz dickes Dankeschön dafür! Zusammen mit den Geräte von Luise sind wir jetzt total gut ausgestattet und fühlen und schon fast wie waschechte Gartenfreaks.

Gestern und heute wurde dann der Caravan weiter freigelegt. Man kann ihn jetzt rundherum begehen und wir haben die Deichsel gefunden. Sie ist rostig aber immerhin noch dran, das ist sehr gut.

Eigentlich sind wir jetzt so weit, dass das Ding rausgeholt werden könnte, doch wir haben noch nicht von der Firma zurückgehört, die wir gerne damit beauftragen würden. Erst wenn der Wohnwagen samt Anbau entfernt ist, kann es weiter gehen, denn wir müssen ja Platz für den Abtransport halten.

Vorher-nachher-Foto 1. Ein scheinbar kleiner Schritt, wenn man die Gesamtmenge Brombeeren betrachtet.

Als nächstes kommt dann der Zaunbau an der oberen Grundstücksgrenze. Streng genommen hat man eigentlich nur von oben Zutritt zum Grundstück. Rechts und links von uns sind momentan zwei weitere Brombeerhöllen und am unteren Ende ist nur Acker und ein Bach, ohne Weg. Parallel dazu plant Peter schon den oberen Teil, der später hinter dem Zaun liegen wird und wo wir unser Auto parken werden. Dort müssen wir die erste kleine Terrassierung machen um eine Stellfläche zu erzeugen. Dementsprechend lesen wir derzeit viel über Hangbefestigung, Pflanzsteine, Drainage und Zement.

Vorher-nachher-Foto 2. Die „Ausfahrt“ für den Caravan und zukünftig irgndwann unsere Treppe zur neuen Hütte.

Mit dem neuen Spaten habe ich heute eine erste Probegrabung gemacht um die Situation der Brombeerwurzeln zu eruieren. Sie sind anscheinend unterirdisch genauso dick wie oberirdisch (also bis zu 4cm im Durchmesser) und bilden immer wieder dicke Knoten wo die ehemaligen oberirdischen Teile sprossen (siehe Foto oben). Die Erde ist jetzt, wo es weniger geregnet hat, bei weitem nicht mehr so schwer wie zuerst angenommen und lässt sich tatsächlich gut bearbeiten. Das Umgraben und Wurzeln rausholen wird mega viel Arbeit, das ist klar. Aber wir müssen ja nicht die ganzen 800m2 auf einmal machen und haben schon von einigen Seiten Hilfe angeboten bekommen, die wir auch auf jeden Fall annehmen werden 😀
Bei jedem Spatenstich kommen Regenwürmer zum Vorschein, die Erde ist feucht aber krümelig. Wunderbar!